Die Kirche in Angelroda ist romanischen Ursprungs (12. Jahrhundert). Als ältester Teil der Kirche konnte das untere Mauerwerk des Turmes (Turmkammer) ausgemacht werden.

 

Das Langhaus wurde einmal gegen 1500 und ein zweites Mal 1696 gen Osten erweitert.

Der Turm erhielt 1688 seine heutige Gestalt.

 

Der Innenausbau, im Barock bzw. klassizistischen Stil, wurde 1796 abgeschlossen. Zu dieser Zeit wurden auch der Kanzelaltar und die Emporen eingebaut.

 

Erstmals wurde eine Orgel in der Kirche zu Angelroda im Jahr 1681 erwähnt.

Nach verschiedenen Umbauten wurde im Jahr 1886 von der Orgelbaufirma Eifert aus Stadtilm eine neue Orgel, Opus 52 mit 16 Registern, 2 Manuale und Pedale errichtet.

 

2002 wurde die Orgel einer Generalreparatur durch die Stadtilmer Orgelbaufirma Schönfeld unterzogen. 21.465,- € mussten dafür aufgebracht werden.

Am 2. Juni 2002 wurde die Orgel wieder Eingeweiht und in Gebrauch genommen.

 

 

Im Umfeld der Kirche stehen noch einige alte Grabsteine. Leider ist nicht mehr auf allen die Inschrift zu erkennen.

Auf dem Friedhof, oberhalb der Kirche, befinden sich noch einige alte Grabsteine.

Ebenfalls auf dem Friedhof findet man noch eine alte Trauerhalle der Familie von Witzleben, das sogenannte "Erbbegräbnis". Es wurde 1862 nach dem Tode Friedrich Wilhelm Heinrich Karl August von Witzlebens von dessen Witwe in Auftrag gegeben.  Ein wunderschöner kleiner Bau, in dem alte Baustile nachempfunden worden.  Gut 60 Jahre später wurde das kleine Gebäude zum Zankapfel mit der Gemeinde.

 

Im oberen Teil des Friedhofes sind noch zwei Gräber der Familie von Witzleben erhalten. Das großes, altes Eibenholz-Kreuz, welches viele Jahrzehnte an den Gräbern stand, wurde leider vor ein paar Jahren weggerissen.